Fluchtzwerg

Zwei Menschen und ein Hund (und einer für immer im Herzen) unterwegs mit dem Eifelland Holiday
Campingzubehör

Die Omnia Story

„Was hat sie sich denn da wieder gekauft?“ denkt ihr vielleicht. Und nein, der Omnia ist keine Automarke, wie mein Freundin lustigerweise dachte. Die Camper unter euch kennen ihn bestimmt, der Omnia ist ein Campingbackofen für das Kochfeld, im Wohnwagen oder Wohnmobil, also für Gas. Auch auf dem Campinggasgrill soll er hervorragende Ergebnisse liefern. Auf Ceran soll er auch funktionieren, nur nicht auf Induktion. Das Prinzip ist so einfach wie genial: Ein Unterteil mit Loch in der Mitte aus Edelstahl, das auf die Flamme kommt. Die eigentliche Form aus Aluminium ebenfalls mit Loch in der Mitte wird lecker gefüllt darauf gesetzt, Deckel nicht vergessen, Flamme anzünden und los geht es. Leider habe ich mir das Teil erst nach unserem Frankreichurlaub gegönnt.

Ich habe mir direkt eine Silikonform dazu bestellt. Erstens kommen die Nahrungsmittel nicht mit dem Aluminium in Berührung und das Silikon lässt sich prima reinigen und es pappt auch nichts an. In der Lieferung enthalten war ein praktischer Aufbewahrungsbeutel.

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Die Form passt wunderbar hinein.

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Vortrefflich geeignet ist der Omnia für Aufläufe aller Art, aber auch Brot, Kuchen und sogar Pizza sind laut anderen Omnia Fans möglich. Das werde ich alles noch ausprobieren.

Jetzt dürft ihr bei unserem ersten Kocherlebnis dabei sein, zwar nicht live, aber in Farbe. Es gab toskanischen Filettopf. Dieses und viele andere tolle  Rezepte findet ihr auf der Seite von Bianca und Frank mit dem tollen Namen „4 reifen und 1 klo“.

Die Zutaten waren schnell besorgt und der Abend im September war zum draußen sitzen geeignet. In der Küche im Haus trafen wir die Vorbereitungen.

Wie ihr wißt, bin ich in manchen Dingen sehr ungeduldig. Ich musste vor Ende der Garzeit schon einen Blick in den Omnia werfen.

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Das sah schon sehr gut aus, und wie das duftete! Einige Minuten brauchte der Filettopf noch!

Den ersten Test hatte der Omnia Backofen mit Bravour bestanden.

Hefezopf

Einige Tage später probierte ich einen Hefezopf. Ich habe mein Standardrezept genommen. Die üblichen Vorarbeiten müssen sein: Teig zubereiten und gehen lassen. Dann nochmal kneten und aus 3 Strängen einen Zopf legen und dann ab in den Omnia auf den Gaskocher.

Von oben sah der Hefezopf prima aus, der Teig war perfekt aufgegangen. Leider stellte ich beim heraus nehmen fest, dass die Ränder schwarz waren. Die Backzeit war zu lange gewesen. Schade!

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Beim nächsten Mal ließ ich ihn nur eine halbe Stunde auf der Flamme. Der Zopf war diesmal außen nicht verbrannt, trotzdem schön aufgegangen und sehr schmackhaft.

Apfelkuchen

Neben vielen anderen Rezepten fand ich auch ein Rezept für Apfelkuchen auf Biancas Seite. Das wollte ich auf meinem Ceranfeld ausprobieren. Der Teig war schnell zusammengerührt und nach einer halben Stunde Backzeit hatten wir einen fantastischen Kuchen zum Kaffee. Von mir aus hätte er gerne etwas höher sein können. Ich habe den Teig mit der Hand bearbeitet, was sehr gut ging, da ich ja im Wohnwagen keinen Mixer habe und auch keinen haben möchte. 

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Pizza und gefüllte Paprika

Am letzten Oktoberwochenende verbrachten wir ein paar Tage in Scharendijke, an der niederländischen Nordsee! Die Gelegenheit, den Omnia endlich beim Camping zu testen. Als eine Freundin das Ding sah, sagte sie: „Oh, so ein Ding habe ich auch im Schrank von meinem Wohnmobil, den habe ich noch nie benutzt. Was macht man da eigentlich mit?“ So konnte ich ihr das „Ding“ erklären und wir konnten prima Pizza backen. Wobei Pizza hier nicht der richtige Begriff ist, für mich ist das gefüllter Hefeteig mit Käse oben drauf. Aber egal wie ihr es nennt, lecker war das Pizzateil. Den Teig haben wir im Wohnmobil zubereitet, was mangels Platz eine Herausforderung war. Ich würde beim nächsten Mal Fertigteig bevorzugen oder den Teig zu Hause vorbereiten, einfrieren und gefroren mitnehmen (Tiefkühlfach ist vorhanden). Nicht über das unscharfe Foto wundern, ist ein Handyfoto.

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Am nächsten Abend wurden gefüllte Paprika getestet und für gut befunden. Die Füllmasse habe ich im Topf zubereitet, in die ausgehöhlten Paprika gefüllt und ab in den Omnia und auf die Flamme im Wohnwagen. Da diese etwas spärlich brennt, benötigten die Paprika eine gute Stunde. Und die Paprika waren für meinen Geschmack goldrichtig: weich, aber nicht matschig. Auch die beiden nächsten Fotos sind Handyfotos. Vor lauter Begeisterung habe ich völlig vergessen, Bilder mit meiner Kamera zu machen.

 

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Bis jetzt bin ich sehr zufrieden mit diesem Omniawunderteil. Ich werde mir wohl noch ein Aufbackgitter bestellen. Damit kann ich Brötchen oder sonstige Backwaren aufbacken, ohne Gitter werden die Teile wohl am Rand schwarz, so wie mein erster Hefezopf. Der nächste Ausflug mit dem Fluchtzwerg steht ja irgendwann an, dann werde ich den Omnia weiter testen.

Bianca hat übrigens schon drei Bücher mit Rezepten verfasst, die gibt es bei ihr im Shop. Auf ihrer Seite findet ihr noch jede Menge andere Rezepte. 

Hier gibt es noch mehr Rezepte, sogar einige umsonst als Download.

Bei Doreen findet ihr weitere Anregungen für den Omnia und 2 Kochbücher als Gratis Pdf Download. 

Bis bald und eine schöne Zeit!

 

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