Fluchtzwerg

Zwei Menschen und zwei Hunde (einer für immer im Herzen) unterwegs mit dem Eifelland Holiday
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Jungfernfahrt

Mein Mann behauptet immer, ich sei ungeduldig. Ja, manchmal bin ich das auch! Ich wollte unbedingt los mit unserer neuen Errungenschaft, unserem Fluchtzwerg!

Pfingsten war dafür hervorragend geeignet. Also hatte ich schon Mittwoch alles Nötige und Unnötige in den Fluchtzwerg gepackt. Campingausrüstung ist vorhanden, da wir vorher zwei Jahre mit einem Eriba Puck unterwegs waren (dazu später mehr).

Am Donnerstag noch Proviant eingekauft, damit der Kühlschrank gut gefüllt ist. Freitagnachmittag nach der Arbeit sollte es direkt losgehen.

 

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Die Mädels warten auf die Abfahrt!

Juchu!

Wir waren leider nicht die einzigen, die das lange Pfingstwochenende für einen Kurztrip nutzen wollten, um die Mittagszeit kündigte WDR2 schon kilometerlange Staus an. Ich hasse Staus!!

Wir hatten uns einen schönen Campingplatz in Ahrbrück ausgesucht, Camping Denntal, wunderschön im Tal gelegen und sehr ruhig. 114 km sind gut zu bewältigen und so ging es am Freitagnachmittag los Richtung Stau und zähfließendem Verkehr. Zum Glück war es doch nicht so schlimm wie erwartet, sodass wir unser Ziel mit etwas Verspätung erreichten.

Unsere Freundin von Kalte Schnauze Blog erwartete uns schon. Sie und ihr Hund Cabo wollten bei der Jungfernfahrt dabei sein. Einen schönen Platz hatte sie schon ausgesucht zwischen Dethleffs, Hobby, Südwind, Bürstner und wie sie alle heißen. Die „Flucht“ aus dem Alltag konnte beginnen.

In der Abendsonne.
In der Abendsonne.

 

Den Abend läuteten wir mit einem Abendessen im nahegelegenen Restaurant „Haus Tannenhof“ ein. Satt und zufrieden ließen wir den Abend bei einem guten Rotwein ausklingen.

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Wunderbar geschlafen hatten wir im Fluchtzwerg! Der geplanten 14 km Wanderung stand nichts im Wege. Nach einem ausgiebigenFrühstück machten wir uns auf den Weg.

Von Ahrbrück aus ging es die ersten 600 m stetig bergauf, bis wir zur Silvesterhütte gelangten und hier das erste Eifelgold entdecken, wunderschön!

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Weiter ging es eher gemächlich, mit leichten Anstiegen und Abstiegen. Der Aufstieg zum Schrock lohnte sich, hier bot sich uns eine wunderbare Aussicht.

Grandiose Aussicht
Grandiose Aussicht

Dann ging es über wunderschöne Waldwege hinunter zur Ahr und nach Ahrweiler. Von dort aus ging es wieder mächtig bergauf, die Hunde hatten ihren Spaß daran. Wildromantisch, wie mein Mann gerne sagt.

Eine Pause gönnten wir uns und ließen den Blick über Ahrweiler schweifen bis hin zur Burgruine Are.

Ahrweiler mit Ruine
Ahrweiler mit Ruine
Wo müssen wir lang?
Wo müssen wir lang?

 

Etwa bis da oben zum Kreuz?
Etwa bis da oben zum Kreuz?

Der Aufstieg zum Kreuz erforderte ein hohes Maß an Trittsicherheit, es ging über Felsen und Steinstufen heftig bergan. Da waren auch die Hunde platt als wir oben am schwarzen Kreuz ankamen und erstmal wieder Sauerstoff in unsere Lungen pumpen mussten.

Geschafft!
Geschafft!
Sooo müde!
Sooo müde!

Der Abstieg war recht einfach und der Rückweg nicht mehr sehr reizvoll. Der letzte Kilometer stellte noch eine besondere Herausforderung dar, es ging ca. 500 m bergan, wir sollten wieder zur Silvesterhütte gelangen. Die Getränkeflaschen waren so gut wie leer, die Beine waren wie Pudding und die Stimmung sank gegen Null. Selbst die Hunde schlichen nur noch lustlos hinter uns her. Irgendwie schafften wir es trotzdem! Hier gönnten wir uns und den Vierbeinern vor den letzten 500 m noch eine große Pause. Vor allem unsere elfjährige Leika war ziemlich am Ende.

Die Stimmung stieg wieder und wir machten uns auf den Abstieg zum Parkplatz. Die Hunde waren auch wieder flott unterwegs. Selten war ich so froh unser Auto wiederzusehen.

Zurück auf dem Campingplatz genossen wir erstmal eine heiße Dusche. Danach stärkten wir uns mit Grillwürstchen, Kartoffelsalat und Krautsalat und natürlich dem obligatorischen Glas Rotwein. Es wurde empfindlich kühl als die Sonne hinter den Hügeln verschwand. Wir beschlossen, zu testen, ob die Heizung im Fluchtzwerg funktioniert. Welch ein Luxus, den wir vorher nicht kannten! Drei Personen können bequem sitzen und auch unsere beiden Mädels fanden noch ein Plätzchen.

Recht früh läuteten wir die Nachtruhe ein. Begleitet vom Ruf des Waldkauzes sanken wir müde ins Tal der Träume. Im Fluchtzwerg schläft es sich wunderbar! Auch Leika und Bella gefiel das Nachtlager.

Schön gemütlich!
Schön gemütlich!

 

Am Sonntag morgen genossen wir ein ausgiebiges Frühstück und drehten nur eine kurze Verabschiedungsrunde um den Campingplatz. Noch einen Kaffee, dann einpacken und ab ging es wieder nach Hause. Tschüss Denntal Camping, wir kommen auf jeden Fall wieder, mit dem Fluchzwerg, in dem wir uns super wohl fühlen! Diesen kompakten Wohnwagen zu kaufen, war eine der besten Entscheidungen unseres Lebens!

Da steht er
Da steht er

 

Tschüss Denntal, bis zum nächsten Mal
Tschüss Denntal, bis zum nächsten Mal
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4 Kommentare

  1. “ Willkommen unter den Bloggern “ kann ich ja nun aus bekannten Gründen nicht schreiben, aber ich finde es toll, dass du nun auch so schöne Berichte bloggst. Eure Jungfernfahrt war also ein voller Erfolg, das freut uns sehr und schade, dass wir nicht dabei sein konnten. Haste juut jemacht!!

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