Fluchtzwerg

Zwei Menschen und zwei Hunde unterwegs mit dem Eifelland Holiday
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Campingzubehör

Einbau Mini Heki – Ein neues Dachfenster für unseren Fluchtzwerg

 

Sonntag, der 26. März 2017. Das Blau des Himmels strahlte mit dem Gelb der Sonne um die Wette! Ein traumhafter Frühlingstag mit Temperaturen um 18 Grad. Morgens um 11.00 Uhr war ich schon mit Bella unterwegs zu einem Workshop. Als wir gegen 14.00 Uhr wieder in die heimatliche Einfahrt bogen, stand die Wohnwagentüre offen und Stephan werkelte darin. Ich ging hinein und sah es sofort: über unseren Betten war ein Loch im Wohnwagendach, schön quadratisch. Ohje, werdet ihr jetzt denken, wie schrecklich! War es nicht, es war super!

Statt der vorhandenen Dachluke, die keinerlei Licht in den Schlafbereich ließ, sollte ein Heki eingebaut werden, wir wollten es selber einbauen! Das neue Dachfenster lag schon im Keller und wir warteten nur noch auf trockenes Wetter und Temperaturen über 15 Grad, da sich dann die Dichtmasse besser verarbeiten lässt. Dieser Sonntag war perfekt geeignet! Und Stephan hatte schon prima Vorarbeit geleistet, indem er die Luke herausgenommen und das alte Dichtmaterial abgekratzt hatte.

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Da ich die Einbauaktion fotografisch festhalten, wollte, musste die alte Luke noch einmal in das Loch. Ich bin extra auf unser Garagendach gestiegen, um den Einbau mit Fotos zu dokumentieren.

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Und raus mit dem Ding!

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Dann mussten die Ränder noch gründlich gereinigt werden, damit die Dichtmasse eine Verbindung mit dem Wohnwagen eingehen kann.

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Ich konnte da leider nicht helfen, ich stand ja auf dem Garagendach für die Fotoreportage! 😉

Die Säuberungsarbeiten waren erledigt, nun konnte die Dichtmasse aufgetragen werden. Wir verwendeten  Dekaseal von Dekalin.

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Dies war uns von einem Fachmann empfohlen worden, da der Wohnwagenrahmen sich bis zu 5cm ausdehnen kann, je nach Temperatur. Dekalin verbindet sich zwar mit dem Untergrund, klebt aber nicht. Los ging es mit den Vorbereitungen.

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Und dann satt auftragen. Es darf später ruhig am Rand heraus quellen, dann ist es dicht.

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Die dafür vorgesehen Nut war rundum schön gefüllt, also ab ins Dach damit!

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Nun noch den mitgelieferten Rahmen von innen anschrauben. Dazu mussten wir den Rahmen anpassen an die Dicke unseres Wohnwagendaches. In der Einbauanleitung fanden wir eine Tabelle. Dort konnten wir ablesen, wieviel von den Kunststofffüßchen wir absägen mussten, damit der Rahmen gut anliegt.

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Wir mussten auf 6 cm kürzen. Erst anzeichnen, dann kürzen. Mit einer kleinen Säge ging es schlecht. Der Dremel leistete hier gute Arbeit!

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Die beigepackten Schrauben in der passenden Länge suchten wir heraus und dann konnte der Rahmen angeschraubt werden.

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Dann bin ich noch mal auf das Dach gestiegen, um zu sehen ob die Dichtmasse auch an den Rändern herausquillt.

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Das sah perfekt aus!

Um den Rahmen mit Verdunkelungsrolo und Fliegengitter von innen fest zu klemmen, mussten noch Klammern daran befestigt werden. Auch hier zeigte die Einbauanleitung genau, wie und in welchen Abständen die Klammern aufgesteckt werden müssen.

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Ab damit unters Dach und fertig.

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Jetzt nur noch die Schutzfolie abziehen!

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Insgesamt war mein Mann wohl gute 3 Stunden damit beschäftigt. Ein Fachmann schafft das sicher in kürzerer Zeit, aber mit ein wenig handwerklichem Geschick ist der Einbau kein Problem. Die Anleitung ist leicht verständlich, auch wenn wir an einigen Stellen mehrfach geschaut und gelesen haben. Der Schlafbereich ist jetzt tagsüber schön hell und  nachts können wir vom Bett aus die Sterne sehen! :-)

Die Dichtigkeit konnten wir auch testen! Am Samstag, den 1. April gab es hier einen gewaltigen Sturzregen! Alles trocken geblieben!

Zum Glück hat das Wetter mitgespielt, sodass wir den Einbau vor unserem Osterurlaub erledigen konnten. Es zieht uns wieder an die Nordsee, diesmal nach Julianadorp in Nordholland. Vielleicht klappt es dann mit einem Besuch der Insel Texel!

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